Hier meine Wohnungskatzen:

Meine Wohnungskatzen werden angeführt von: Dundee of Gold-Rain, (Maine Coon) geb. im April 1996 in der Schweiz.
Er ist der Einzige, welcher einen „ordentlichen“ Stammbaum hat. Im Alter von zwölf Wochen zog er bei uns ein. Er überragt alle anderen um mindestens einen halben Kopf und geniesst deshalb besonderen Respekt. Seit langem braucht er jeden Tag sein „Fischmüesli mit eingeweichten Leinsamen“, denn er leidet an einem trägen Darm.


Yury, (Tonkanese) geb. im April 2005 in der Schweiz.
Er verwechselt Katzenmädchen mit Mäusen.... Deshalb besteht meine Truppe nur aus Katern. Seine Eltern lebten immer als reine Wohnungskatzen. Es überrascht mich immer wieder, wie schnell er kombinieren und handeln kann. Er hasst geschlossene Türen und öffnet sie deshalb gleich wieder. Ich behaupte, er hat Witz und Humor, auch wenn mir das nicht alle glauben mögen. Yury hat eine Futtermittel-Allergie. Es brauchte Zeit und Geduld, zu testen, welche Futtersorten er verträgt.


Tisson, (Hl. Birma) geb. etwa 1998 in Spanien.
Ausserhalb eines Dorfes in der Nähe von Madrid, sass er in einem Transportkorb am Strassenrand. Dort wartete er darauf, entsorgt zu werden. In Spanien werden Tiere wie Abfall eingesammelt und in die staatlichen Tötungsstationen gebracht. (Tierschützer haben dort ein hartes Leben.) Tisson hatte Glück! Bevor dies geschah, brachte ihn jemand, welcher Mercedes kennt, zu Asociacion LARA. Mercedes ist das Herz einer kleinen Organisation, welche sich dem Katzenschutz verschrieben hat. Mercedes wird auch „Mutter Theresa der Katzen“ genannt. Über Katzenportal Spanien-Schweiz reiste Tisson dann Anfang 2006 zu uns. Er ist ein wunderbarer Kater! Jeden Tag freue ich mich, dass er bei mir ist. Wahrscheinlich lebte er in Spanien als reine Wohnungskatze, denn er will nur auf dem Balkon sein, wenn die Türe weit offen steht. Wenn ich die Balkontüre schliesse, dann rast er - wie die Feuerwehr - durch die Katzenschleuse, zurück in die Wohnung. Man kann Tisson gar nicht in wenigen Sätzen beschreiben. In verschiedenen Zusammenhängen werde ich immer wieder von ihm berichten.


Vanille, (Rundkopf-Siam) geb. etwa Mitte 2006 in Spanien.
Er irrte in den Strassen von Madrid herum und ernährte sich aus Abfallsäcken. Jemand beobachtete ihn und brachte ihn zu Mercedes von LARA. Im Februar 2007 zog Vanille dann bei uns ein. In wenigen Stunden - nachdem er sich alles genau angesehen hatte - war er daheim. Er freundete sich sofort mit Yury an. Die beiden veranstalten oft „Show-Kämpfe“. Dabei sehen sie aus wie Judokämpfer in Zeitlupe. Nur an etwas konnte sich Vanille längere Zeit nicht gewöhnen: Er glaubte nicht, dass er sein Essen einfach so bekommt, ohne es „stehlen“ zu müssen. Aber jetzt ist er so richtig angefuttert und lässt endlich meine Spaghetti in Ruhe :) Er liebt die Paradiso-Katzenkörbe und schaukelt gern darauf herum. Und - er ist meist bei mir, wenn ich koche. Er kann Abfalleimer öffnen. Das gehörte halt zu seinem Handwerk, um zu überleben.


Rubio, (rötlicher Tigerkater) geb. etwa im Herbst 2006 in Ceuta.
Ceuta ist eine spanische Stadt an der marokkanischen Küste. Dort lebt Juan Jose Tuset Vargas mit seiner Familie und führt auf privater Basis eine Auffangstation für ausgesetzte Katzen. Er arbeitet eng mit Mercedes zusammen. Rubio ist seit Ende Juni 2008 bei uns. Über seine Vorgeschichte weiss ich nichts, auch nicht, wie er zu Juan kam. Er hat im Nacken ein paar kahle Stellen im Fell. Die TA vermutet als Ursache brennende Zigaretten.... Er ist ein glücklicher Kater. Er leidet zwar an einem Schnupfen, den wir trotz mehreren Labortests, Nasenspülungen und verschiedensten Behandlungen immer noch nicht ganz im Griff haben. Wenn Rubio aber spielt, dann ist er nicht mehr zu bremsen. Am Anfang war er dünn wie ein Blatt Papier, (fast) aber jetzt ist er ein recht schwerer Brocken geworden. Seine, manchmal verstopfte Nase, verdirbt ihm den Appetit nicht. Wir haben eine ganz enge Verbindung. Oft wenn ich am Computer arbeite, dann will er auf meinen Knien sitzen. Er mag Katzenfilme auf YouTube - zur Entspannung.


Meine Wohnungskatzen werden ergänzt durch Ben und Art, zwei Brüder, geb. im Mai 2007 in Ceuta. Eigentlich war ich nur als Pflegeplatz gedacht. Dann schlossen die Beiden aber Freundschaften, fühlten sich wohl - und blieben.

Ben wirkt recht in sich gekehrt. Er ist viel kleiner als sein Bruder und wohl als Baby immer zu kurz gekommen. Nun hat er sich aber Tisson und Dundee geschnappt. Er pendelt immer zwischen diesen beiden älteren Herren hin und her und lässt sich von ihnen bemuttern.Er wird wohl nie ein Schmusekater werden, aber das muss er auch nicht. Ich lasse ihn einfach, wie er ist. Manchmal lässt er sich kurz streicheln, zieht aber seine Katzenfreunde vor.

Art ist da ganz anders. Wahrscheinlich haben Ben und Art nicht den selben Vater. Er ist ein ausgeglichener, selbstbewusster Kater. Er mag sowohl Katzen wie Menschen. Wenn er will, kann er Schranktüren und Schubladen öffnen.
Auch wenn meine Wohnungskatzen ganz verschiedene Vorleben hatten, beobachte ich jeden Tag, dass sie sich hier wohl und zuhause fühlen. Die Gruppe ist sehr gut eingespielt, deshalb lasse ich alles so, wie es ist.
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