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Meine Wohnungskatzen







Yury:


Meine Wohnungskatzen werden angeführt von: Yury, (Tonkanese) geb. im April 2005 in der Schweiz.

Er verwechselt Katzenmädchen mit Mäusen.... Deshalb besteht meine Truppe nur aus Katern. Seine Eltern lebten immer als reine Wohnungskatzen.

Es überrascht mich immer wieder, wie schnell er kombinieren und handeln kann. Er hasst geschlossene Türen und öffnet sie deshalb gleich wieder. Ich behaupte, er hat Witz und Humor, auch wenn mir das nicht alle glauben mögen.

Yury hat eine Futtermittel-Allergie. Es brauchte Zeit und Geduld, zu testen, welche Futtersorten er verträgt.



Tisson:


Tisson, (Hl. Birma?) geb. etwa 1998 in Spanien.

Ausserhalb eines Dorfes in der Nähe von Madrid, sass er in einem Transportkorb am Strassenrand. Dort wartete er darauf, entsorgt zu werden.

In Spanien werden Tiere wie Abfall eingesammelt und in die staatlichen Tötungsstationen gebracht. (Tierschützer haben dort ein hartes Leben).

Tisson hatte Glück! Jemand war schneller und brachte ihn zu Mercedes von Asociacion LARA. Mercedes ist das Herz dieser kleinen Organisation, welche sich dem Katzenschutz verschrieben hat. Mercedes wird auch „Mutter Theresa der Katzen“ genannt.

Über Katzenportal Spanien-Schweiz reiste Tisson dann Anfang 2006 zu uns. Er ist ein wunderbarer Kater! Jeden Tag freue ich mich, dass er bei mir ist.

Wahrscheinlich lebte er in Spanien als reine Wohnungskatze, denn er will nur auf dem Balkon sein, wenn die Türe weit offen steht. Wenn ich die Balkontüre schliesse, dann rast er - wie die Feuerwehr - sofort durch die Katzenschleuse, zurück in die Wohnung.

Man kann Tisson gar nicht in wenigen Sätzen beschreiben. In verschiedenen Zusammenhängen werde ich immer wieder von ihm berichten.



Vanille:

Vanille, (Rundkopf-Siam) geb. etwa Mitte 2006 in Spanien.

Vanille irrte als kleiner Kater in den Strassen von Madrid umher und ernährte sich aus Abfallsäcken. Jemand beobachtete ihn und brachte ihn zu Mercedes von LARA.

Im Februar 2007 zog Vanille dann bei uns ein. In wenigen Stunden - nachdem er sich alles genau angesehen hatte - war er daheim. Er freundete sich sofort mit Yury an. Die beiden veranstalten oft „Show-Kämpfe“. Dabei sehen sie aus wie Judokämpfer in Zeitlupe.

Vanille ist sehr zufrieden und entspannt, nur an etwas konnte er sich längere Zeit nicht gewöhnen: Er glaubte nicht, dass er sein Essen einfach so bekommt, ohne es „stehlen“ zu müssen. Aber jetzt ist er so richtig angefuttert und lässt nun (meistens) meine Pfannen und Teller in Ruhe :)

Er liebt den Balkon und die Paradiso-Katzenkörbe und schaukelt gern darauf herum. Und - er ist meist bei mir, wenn ich koche. Er kann Abfalleimer öffnen. Das gehörte halt zu seinem Handwerk, um zu überleben.



Rubio:


Rubio, (rötlicher Tigerkater) geb. etwa im Herbst 2006 in Ceuta.

Ceuta ist eine spanische Stadt an der marokkanischen Küste. Dort lebt Juan Jose Tuset Vargas mit seiner Familie und führt auf privater Basis eine Auffangstation für ausgesetzte Katzen. Er arbeitet eng mit Mercedes zusammen.

Rubio ist seit Ende Juni 2008 bei uns. Über seine Vorgeschichte weiss ich nichts, auch nicht, wie er zu Juan kam. Er hat im Nacken ein paar kahle Stellen im Fell. Die TA vermutet als Ursache brennende Zigaretten...

Er brachte einen starken Schnupfen mit, den wir trotz Nasenspülungen und verschiedensten Behandlungen während mehr als drei Jahren nicht in den Griff bekamen. Bei mehreren Labortests liessen sich weder Viren noch Pilze noch Bakterien finden. Trotz dieser Einschränkung spielte Rubio gerne und mit Ausdauer. Im Herbst 2011 fand ich dann - die für ihn richtige Behandlung. Heute ist er ein glücklicher Kater ohne Beschwerden.

Wir haben eine ganz enge Verbindung. Oft wenn ich am Computer arbeite, dann will er auf meinen Knien sitzen. Er mag Katzenfilme auf YouTube - zur Entspannung.



Ben und Art:

Ergänzt werden meine Wohnungskatzen durch Ben und Art, zwei Brüder, geb. etwa im Mai 2007 in Ceuta. Eigentlich war ich nur als Pflegeplatz gedacht. Dann schlossen die Beiden aber Freundschaften, fühlten sich wohl - und blieben.


Ben wirkt recht in sich gekehrt. Er ist kleiner als sein Bruder und wohl als Baby immer zu kurz gekommen. Nun hat er sich aber Tisson geschnappt und lässt sich von ihm bemuttern.

Er wird wohl nie ein Schmusekater werden, aber das muss er auch nicht. Ich lasse ihn einfach, wie er ist. Manchmal lässt er sich kurz streicheln, zieht aber seine Katzenfreunde vor.




Art ist da ganz anders. Vielleicht haben Ben und Art nicht den selben Vater. Er ist ein ausgeglichener, selbstbewusster Kater. Er mag sowohl Katzen wie Menschen. Wenn er will, kann er Schranktüren und Schubladen öffnen.

Auch wenn meine Wohnungskatzen ganz verschiedene Vorleben hatten und zum Teil sogar eine Zeit lang draussen lebten, beobachte ich jeden Tag, dass sie sich hier wohl und zuhause fühlen. Die Gruppe ist gut eingespielt, deshalb lasse ich alles so, wie es ist.

Ich wünschte mir, dass noch viele Katzen von kleinen Tierschutz-Organisationen oder Tierheimen, einen schönen Lebensplatz finden könnten. Vielleicht kann Katzen-Kleinanzeigen Plus dabei eine Hilfe sein.

Und hier geht`s zu: warum Wohnungskatzen, mehrere Wohnungskatzen,



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