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Hallo und willkommen auf Wohnungskatzen.com



Ich heisse Thesa und bin die Inhaberin dieser Website. Schon als kleines Kind, faszinierten mich Tiere. Und, obwohl ich keine Berührungsängste hatte, wurde ich nie ernsthaft verletzt (ausser ein paar Kratzer). Auch grosse Tiere fand ich nicht bedrohlich.

Meine Grosseltern wohnten neben einem Bauernhof. Dort hatte ich Gelegenheit, verschiedene Tierarten kennen zu lernen. Das Höchste war, wenn ich manchmal abends - auf dem Rücken einer Kuh - von der Weide in den Stall reiten durfte. Meine Grossmutter war tolerant, wunderte sich aber schon manchmal über mich, wenn ich roch wie ein Misthaufen.

Ich liebte es, Tiere zu beobachten, nur da zu sitzen und zu schauen, was sie als Nächstes tun würden. Auch als Kind konnte ich Tiere nicht reden hören, wie das andere von sich sagen. Ich empfand aber schon damals eine starke Nähe und Vertrautheit.




Mit etwa dreizehn Jahren, spazierte ich mit meiner Schulfreundin und den zwei Hunden, Lumpi und Paddy, an einem kleinen Fluss entlang. Da trafen wir auf mehrere Fischer, welche sich um einen Mäusebussard versammelt hatten.

Dieser trieb hilflos im Wasser, nahe am Ufer. Seine Flügel waren schon total durchnässt, so dass er nächstens ertrunken wäre. Die Fischer meinten, dass man ihn nicht anfassen könne, weil er sofort hacken und kratzen würde. Sie zuckten mit den Schultern und gingen davon.

Mit einem langen Stock gelang es mir, den Vogel so nahe heran zu ziehen, dass ich ihn packen konnte. Ich trug ihn - wie ein Huhn - zu mir nach Hause. Er war schwer vom Wasser und total unterkühlt.

Zum Glück war schönes Wetter. Auf dem Platz hinter dem Haus, setzte ich ihn auf einen Wärmebeutel und zog die Flügel auseinander, damit sie an der Sonne trocknen konnten. Er sah mich nur an und liess sich alles gefallen. Wenn aber die Hunde zu nahe kamen, dann zischte er heftig.

So sassen Elvira und ich den ganzen Nachmittag neben ihm auf dem Boden. Mit einem Holzstöckchen gab ich ihm Hundefutter aus einer Büchse. Er öffnete den Schnabel und schluckte es ohne Probleme hinunter. Später las ich mal in einem Artikel, dass sich Raubvögel nicht füttern lassen...

Elvira holte sogar den Tierarzt, welcher auf der anderen Strassenseite eine Praxis hatte. Als sich der Mann näherte, zischte der Vogel mit gestrecktem Hals. Der Vet. bewegte vorsichtig die Flügel und stellte fest, dass alles funktioniert. Bevor er ging, warnte er mich: "Sei vorsichtig, ein Raubvogel kann sehr aggressiv werden!"

Elvira musste ihren Pflegehund Paddy zurückbringen und ich sass allein neben dem Bussard. Plötzlich stand er auf und war so auf Augenhöhe mit mir. Ein paar Sekunden sahen wir uns an, dann hob er seine Flügel und rauschte - in einem grossen Bogen - über mich hin und davon.

Noch Tage danach fühlte ich mich wie betäubt. Dies ist mein aussergewöhnlichstes Erlebnis mit einem Tier - bis jetzt.


Elvira, Paddy, Lumpi und ich. Hier in der Nähe haben wir den Mäusebussard aus dem Wasser gefischt.



Auch exotische Tiere wie Würgeschlangen, machen mir keine Angst. Als junge Erwachsene betreute ich manchmal zwei Regenbogenboas und einen Tigerpyton, wenn deren Besitzer in den Ferien, oder im Militärdienst war. Zweimal pro Woche wechselte ich ihr „Badewasser“ und reinigte die Terrarien.

Die Zeiten ändern sich, die Frisur auch...

In meinem Beruf als Sozialpädagogin, war es mir sehr wichtig, dass Kinder gute Erfahrungen mit Tieren machen konnten. Immer wieder boten sich Gelegenheiten - in Ferienlagern, oder auf Spaziergängen - die Kinder mit Katzen, Hunden und Pferden vertraut zu machen. Meine Mitarbeiterinnen sagten über mich, dass ich darin eine spezielle Begabung hätte.


Stadtkinder lernen einen Maulesel kennen.

Für mich sind Tiere nicht nur interessante Lebewesen. Sie haben eine Persönlichkeit, eine Seele. Wenn man ein Tier näher kennt, dann wird klar, dass es genau so Freude, Schmerzen und Angst empfindet, wie wir Menschen. Es hat nur nicht die gleichen Möglichkeiten, sich auszudrücken wie wir.

Um es klar zu sagen: Ich bin nicht in telepathischer Tierkommunikation ausgebildet. Aber, ich kann die Blicke und die Körpersprache von Tieren lesen.

Ich mag alle Tiere, aber Katzen begeistern mich am meisten und ich verstehe sie auch am besten.

Auf meiner Website erzähle ich vom Alltag und den Erfahrungen mit meinen Wohnungskatzen, welche fast alle aus spanischen Tierheimen kommen.

Und hier beginnt das Katzen-Abenteuer erst.....




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